Mein persönliches "Warum"

Heute ist es soweit: endlich geht mein erster „Schwerelosblog“ ins Netz. Zwischendurch gibt es übrigens auch viele kleine Impulse auf meiner Facebookseite www.facebook.com/odania.net, denn das ist einfach so schnell und  interaktiv.

Und als Einstieg in meine Blog – Ära möchte ich Euch die Geschichte meines persönlichen „Warum“ erzählen.

Ich hatte das große Glück, über 10 Jahre in einem großen deutschen Telekommunikationsunternehmen zu arbeiten. Dort habe ich mich wirklich wohl gefühlt, vor allem, weil ich immer wieder in super tollen Teams gearbeitet habe. Das waren alles Menschen, die sich von ganzem Herzen engagiert haben, etwas bewegen wollten, ihr Herzblut reingesteckt haben – egal wie schwierig die Aufgaben waren. Allerdings spürte ich auch, dass im Laufe der Zeit die Arbeit immer schwerer wurde. Ja, ganz körperlich schwerer. Um ein tolles Ergebnis zu erzielen, wurden immer mehr Abstimmungsrunden notwendig, der Druck nahm zu, der Freiraum enger, zum Teil wurde die Arbeit zäh wie Kaugummi und die „Probleme“ wurden nicht besser, auch nicht, als wir begannen sie nur noch „Herausforderungen“ zu nennen. In diesem steigenden Übergewicht wurde auch mein persönliches Spannungsfeld zwischen Familie (2 kleine Kinder) und einem Job mit wachsenden Ansprüchen nicht nur an das Ergebnis, sondern auch an die zeitliche Verfügbarkeit, immer unangenehmer. Es brauchte ernste Signale meines Körpers, dass ich so nicht weitermachen kann und jede Menge Auflösung von Ängsten, bis ich schließlich den Schritt wagte, zu sagen ich gehe – ohne zu wissen, wohin.

Was mich erstaunte, nachdem ich nun endlich „frei“ war: Der innere Triumph blieb aus. In mir war unglaublich viel Traurigkeit. Immer wieder spürte ich, dass mich eine entscheidende Frage beschäftigte: Warum konnten wir in diesem super Team von Leuten die Probleme nicht wirklich lösen? Kaum hatten wir eine Lücke gestopft, klaffte das nächste Loch auf und egal wie effizient scheinbar Abläufe, Produktion und die neuesten Sparmaßnahmen waren – spätestens im Folgejahr tauchten neue Themen auf und der Kreislauf begann von vorn.

Irgendwann ging mir dann ein Licht auf. Denn nach allem, was ich auch aus meiner persönlichen Entwicklung gelernt hatte, war es eigentlich unmöglich, hier Erfolg zu haben. Denn was passiert, wenn wir permanent den Blick auf Kosten und Kostensparen haben? Genau! Wir senden fröhlich ins Universum hinaus: Gib mir mehr Situationen, in denen ich Kosten sparen kann. Und das ist nur ein Beispiel für den langfristigen Effekt. Mir jedenfalls ging ein Licht auf und ich wusste auf einmal, wo ich hinwill. Ich möchte Unternehmen helfen, wirklich effizient zu arbeiten, aus einem natürlichen Fluss heraus! Alles, was ich für mich persönlich gelernt und angewendet hatte, wollte ich weitergeben und für Unternehmen, deren Chefs und Mitarbeiter nutzbar machen.

So wurde der Samen des Buches „Das schwerelose Unternehmen“ sowie meiner damit einhergehenden Dienstleistungen wie Workshops, Vorträge u.v.m. gelegt. Nach über einem Jahr wurde nun eine stattliche Pflanze mit ersten Früchten daraus: Mein Buch ist fertig und bestellbar!

Vielleicht interessiert den eiligen Leser noch, was denn jetzt die Essenz der „Schwerelosigkeit“ ist? Das ist die Einsicht, das wahre Effizienz von innen kommt. Ein wichtiger Baustein dazu sind glückliche Mitarbeiter, denen es gelingt, so oft wie möglich ihren Fokus positiv auszurichten. Kombiniert mit einer besseren Akzeptanz unserer intuitiven Fähigkeiten auch im Geschäftsleben kann es so gelingen, immer mehr in einen natürlichen Fluss zu gelangen. Und wie man es schaffen kann, dass Mitarbeiter und Chefs tatsächlich solch eine positive Ausrichtung bekommen, das beschreibe ich ausführlich in meinem Buch, erzähle es in Vorträgen und Workshops.

Am 08. Dezember gibt es in Wuppertal im Glücksbuchladen in der Friedrichstr. 52 um 19:30 die Buchvorstellung dazu. Vielleicht sehen wir uns ja bereits dort!