Das Geschenk - Erkenntnisse einer Buchvorstellung

Am 08.12.2017 war es endlich soweit – im Glücksbuchladen Wuppertal fand die Premiere meiner Buchvorstellung statt.

Gemischte Gefühle
Trotz Schneefall kamen die meisten der angemeldeten Zuhörer. Ich hatte mich intensiv vorbereitet – mit Powerpoint Charts, vielen markierten Buchseiten zum Lesen, meinem Leitfaden als Ausdruck und den Geschichten, die ich so grob im Kopf hatte. Das war eine Menge Stoff, worauf ich mich konzentrieren musste. Tapfer hangelte ich mich durch meine Präsentation und bemühte mich intensiv, die Zuhörer mitzunehmen. Am Ende bekam ich Applaus und insgesamt positives Feedback, aber auch viele wertvolle Hinweise, was ich in Zukunft besser machen könnte. Selber spürte ich eine gewisse Unzufriedenheit, die ich aber erst einmal nicht so ganz greifen konnte. Eine Sache, die mir schnell klar wurde war, dass ich bei so viel Medien und Hilfsmitteln schlicht meinen Fokus nicht mehr klar ausrichten konnte.  Gleichzeitig spürte ich, dass noch etwas viel Bedeutsameres in diesem Ereignis steckte.

Wahrnehmen statt Ignorieren
Wieder daheim erlaubte ich mir, in diese Gefühle einzutauchen. Ich erhöhte immer wieder meinen Fokus in Bezug darauf, dass ich erkenne, was genau ich in Zukunft anders machen möchte, wie ich wirklich mein volles Potential entfalten kann. Schließlich wagte ich mich in den eisigen Wind hinaus und ging ein bisschen spazieren, weil mir das einfach immer gut tut, um mein Inneres zu klären. Und dabei fiel mir wieder ein, dass ich schon länger ein komisches Gefühl ignorierte, dass ich jedes Mal hatte, wenn ich andere Menschen durch die Fokusoptimierung (ein wichtiges Werkzeug, dass ich in meinem Buch vorstelle) führte, ein ganz leises Gefühl, das ich bisher immer erfolgreich ignoriert hatte. Aber diesmal nicht, diesmal tauchte ich ein und wagte, dem Gefühl ins Auge zu blicken.

Die Erkenntnis
Obwohl ich selber super Erfahrungen damit gemacht habe, wurde mir klar, dass meine Erfolge mit dem Tool letztlich auch damit zusammenhingen, dass ich viele andere Methoden integrierte und damit auf meine eigene Weise umging. Mir wurde klar, dass ich gerne meinen eigenen Weg finden wollte, den Menschen zu zeigen, wie sie ihren Fokus neu ausrichten können.  Obwohl ich in meinem Buch auch vielfältige Ansätze und Werkzeuge darstelle und anbiete, wurde mir klar, dass die Integration dieser Dinge bisher zu kurz kam. Das ist ungefähr so, als wollte man Mehl, Zucker, Schokolade, Eier und Butter einzeln essen, statt sie zu einem schmackhaften Kuchen zu verrühren. Mir fehlte bisher der Kuchen, mein eigener Kuchen, obwohl ich alle Zutaten hatte. Spannend ist, dass mir später auch noch einfiel, dass ich im Grund am Abend vorher beim Ausklang mit der Veranstalterin zusammen etwas Ähnliches geäußert hatte – nämlich, dass mir noch ein bisschen die Verbindung fehlt zwischen meiner höchsten – Vision und dem, was ich an diesem Abend präsentiert hatte. Mir war nur nicht klar, wie nah ich schon an einer Lösung war!

Das Ergebnis
Ich konnte durch dieses Erlebnis so viel Inspiration für meinen weiteren Weg gewinnen – einfach dadurch, dass ich mich innerlich auf eine Lösung ausgerichtet hatte, Fragen ausgesandt und für die Antwort geöffnet hatte. Die praktische Umsetzung dessen werde ich hier zeitnah präsentieren, sobald es richtig reif ist, denn natürlich brauchen die Details ein bisschen Zeit. Auf jeden Fall wird das, was kommt, noch authentischer und vor allem klarer sein!
Ich habe diesen Beitrag vor allem geschrieben, um Euch, liebe  Leser zu ermutigen: Wenn Ihr eine Erfahrung macht, bei der ihr noch nicht so zufrieden seid mit Euch, wie ihr Euch das wünscht, dann versackt nicht in Selbstvorwürfen oder Frust darüber, sondern schaut genauer hin! Oft stecken in diesen Ereignissen wunderbare Geschenke! Ich freue mich, wenn wir gemeinsam weiter diesen spannenden Weg gehen. Auf Facebook findet Ihr eine Gruppe, in der ich mich gerne mit Euch austausche! Klickt einfach den Folge – Button um Euch in der Gruppe zu registrieren.