Bewerbungen müssen nicht anstrengend sein.
Es gibt viele Strategien und Ratschläge für die Jobsuche und Bewerbungsphase. Aus Sicht meines schwerelosen Ansatzes gibt es vor allem 2 wichtige Punkte zu beachten. Erstens: Erhöhe Deine Energie zu dem Thema so lange, bis sich dein neuer Job möglichst strahlendhell, unendlich weit und glitzernd kraftvoll-lebendig, anfühlt. Zweitens: Folge Deinen Impulsen, um möglichen Arbeitgebern die Chance zu geben, dich tatsächlich zu finden bzw. dir selber die Chance, das passende Angebot zu entdecken. Hilfreich ist natürlich, wenn Du schon recht gut weißt, was Du willst. Aber falls nicht, ist das auch nicht schlimm, denn wenn Du einfach eine wundervolle, helle, weite und glitzernde Energie Deines Jobs im Fokus behältst, dann ist es genau das, was Du auch anziehst, ohne dass Du schon konkret wissen musst, was es ist.

Impulsen folgen
Mir ist klar, dass dieser Ansatz vielen Strategien widerspricht und auch beim Arbeitsamt könnte es dazu Widerstände geben, da dort eher der „Schrotflintenansatz“ unterstützt wird, bei dem Du möglichst viele Bewerbungen durch die Gegend schickst. Ich halte das für komplette Ressourcenverschwendung. Denn ich bin überzeugt, dass der richtige Job Dich findet, wenn Du Deine Aufmerksamkeit entsprechend ausrichtest und natürlich auch die passenden Schritte unternimmst, damit Job und Du sich finden können. Wenn Du nur deine Energie erhöhst, und darauf wartest, das sich das ganze erledigt, ohne irgendetwas zu tun, wird das schwierig, weil unsre Welt nun mal durch Handeln geprägt ist und zumindest irgendjemand im Außen die Chance bekommen müsste, von Dir zu erfahren oder mit Dir in Kontakt zu treten. Aber Du musst auch nicht wochenlang Stellenanzeigen durchforsten, die Dich schon beim ersten durchblättern ermüden. Manchmal reichen winzig kleine Dinge schon. Es geht darum, genau das Richtige zu tun, das Passende. Das schaffst Du, wenn Du Deinen Impulsen folgst (die natürlich um so klarer werden, je mehr Du vertraust und je heller Deine Energie dazu ist). Du hast den Impuls, dir die FAZ mit den Stellenanzeigen zu kaufen? Dann mach das. Du hast den Impuls, einem wildfremden Menschen oder einem Freund von Deiner Jobsuche zu erzählen? Dann mach das. Es bietet sich Dir gerade ein Kongress an, den Du vom Kopf her nie besuchen würdest aber irgendwie hast Du das Gefühl, dass es jetzt richtig wäre dorthin zu gehen? Dann tu es, lass Dir nicht vom Verstand reinreden!

Verbindungen zahlen sich aus
Ich habe meinen letzten Job auf einem solchen Weg bekommen (obwohl ich natürlich zwischendurch auch ein paar andere Bewerbungen geschrieben habe): Ich habe einem Freund, der damals bei der Telekom arbeitete, erzählt, dass ich auf Jobsuche bin und es stellte sich heraus, dass er gerade einen neuen Mitarbeiter sucht… Und so kamen wir zusammen, obwohl der Job nie in mein Suchprofil gefallen wäre (und ich wahrscheinlich nicht in das Suchprofil der Personalabteilung…). Es hat trotzdem gepasst und ich habe über 10 Jahre dort gearbeitet. Du kannst auf vielfältigste Weise aktiv werden, auf Facebook oder in anderen Netzwerken posten usw. . Halte einfach alle Sinne offen, ohne aber ständig bewusst zu suchen, denn das hemmt die Energie eher, als das es nutzt, denn dabei ist deine Aufmerksamkeit nicht aufs Finden, sondern auf die Suche, auf den Mangel ausgerichtet.

 

 

Pull statt Push…
Natürlich brauchst Du Bewerbungsunterlagen, mit denen Du Dich möglichst attraktiv darstellst. Aber ich persönlich bin absolut dagegen, irgendetwas hineinzuschwindeln, zu verschleiern oder wesentlich schöner zu reden als es ist. Weil: Du suchst ja einen Job, der zu genau dem Menschen passt, der Du wirklich bist – nicht zu irgendeiner schlechten oder vielleicht auch scheinbar besseren Kopie, die es aber gar nicht gibt. Je authentischer Du Dich in Deinen Unterlagen und den Gesprächen gibst, desto größer sind die Chancen, dass Du einen Job findest, der wirklich Deiner Persönlichkeit und Deinen Fähigkeiten entspricht. Du hast Dir ein Jahr Auszeit gegönnt? Zeit für persönliche Entwicklung ist wertvoll und ich würde sie einfach auch so benennen – vielleicht sogar mit 1- 2 markanten Erfolgen. Statt des herkömmlichen Push – Prinzips (ich drücke meinen Lebenslauf so lange in den Markt, bis jemand zuschlägt) nutze ich das Pull – Prinzip: Ich ziehe den passenden Job einfach an und vertraue, dass das Leben die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt zusammenführt.

Nobody’s perfect
Selbst wenn die Unterlagen vielleicht nicht „perfekt“ sind – ich glaube nicht, dass der Arbeitgeber, der genau Dich sucht, davon abgeschreckt wird. Bei Bewerbungen in großen Unternehmen ist es oft hilfreich, wenn man Wege findet, die nicht über große Personalabteilungen führen, da diese einfach viel zu weit weg vom Job, vom endgültigen Chef und der Abteilung sind (wie mein eigenes Beispiel zeigt). Ich habe auch immer gestaunt, wie leicht mein Mann – trotz seines recht „krummen“ Lebenslaufes – immer wieder Jobs bekommen hat. Bei den Architekturbüros entscheidet meist der Chef selber – und er weiß, worauf es ihm ankommt und ob die Energien zueinander passen. Ein perfekter Abschluss ist das nur sehr selten… Ich war auch sehr beeindruckt von einem Bekannten, der sehr dankbar und stolz war, dass er es geschafft hatte, eine längere Abhängigkeitsphase hinter sich zu lassen und dies sogar in seinen Lebenslauf geschrieben hat. Er hat einen wunderbaren Job gefunden. Vielleicht hat es etwas länger gedauert, aber er hat etwas bekommen, wo er nicht einen Teil von sich verstecken musste. Und umgekehrt: Egal wie perfekt Deine Unterlagen und Dein Lebenslauf sind, wenn es in deinem Inneren ein Muster (z.B. einen blöden Glaubenssatz, ein Stapel an Beweisen, was geht und was nicht, emotionale Kopplungen etc.) gibt, das einem tollen Job widerspricht – dann wirst Du trotz aller Perfektion nicht das bekommen, was Du Dir wünschst.

Ok,und wie geht das jetzt praktisch?
Gerade für Themen wie Jobsuche ist es oft nützlich, Dir bewusst vorzustellen, wie Du Dich in Deinem neuen Job fühlen möchtest. Versuch einmal, Dir bildhaft diese Situation vorzustellen und achte darauf, was Dir dabei so in den Kopf schießt oder an unangenehmen Gefühlen auftaucht (z.B. den Job gibt es eh nicht, den ich mir wünsche, da verdien ich nicht genug, usw.uswf.). Und all die Energien, die Deinem tollen Gefühl und Deiner Vision noch im Wege stehen, erhöhst Du dann indem Du sie z.B. mit der Fokusoptimierung einfach aufsteigen lässt oder so lange erhellst, bis sie hell und leicht sind. Und natürlich kannst Du auch jeden einzelnen Aspekt deiner Job- Findung immer wieder beglitzern, erhellen und aufsteigen lassen. Bis Dein Fokus vollkommen hell und weit und im Vertrauen ist.

Ausführliche Anleitungen zum Energieerhöhen und all den Zusammenhängen bekommst Du in meinem Buch „Das schwerelose Unternehmen“ oder in einem der Workshops in Zusammenarbeit mit dem ForschungsWerk Nürnberg zum Thema: 40-Stunden Glück.

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Du willst mehr wissen oder in deinem Unternehmen einen Inhouse – Workshop? Dann schreibe mir direkt eine Email unter: doerte.winkler@odania.net oder ruf mich unter 0172/2813401 an.

Im April gibt es im ForschungsWerk Nürnberg auch den ersten öffentlichen gemeinsamen Workshop zwischen Iris Schuster (Geschäftsführerin ForschungsWerk GmbH) und mir. Detailliertere Informationen bekommt Ihr unter dem folgenden link.

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